Maßgeschneiderte Produkte liegen im Trend, wie etwa der akribisch online-konfigurierte Neuwagen mit unzähligen Individualisierungsvarianten oder individuelle Modeartikel, gefertigt nach dem Wunsch des Kunden. Jack Ma, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Alibaba, vedeutlichte diesen Trend auf der diesjährigen Cloud-Computing-Konferenz des Handelsriesen: Früher wurden bei einem Textilfertigungsunternehmen 2.000 gleiche Kleidungsstücke in Auftrag gegeben. Heute gehe es darum, 2.000 völlig unterschiedliche Bekleidungsstücke herzustellen – in derselben Zeit. Dies ist eine auftragslogistische und produktionstechnische Herausforderung. 

Immer mehr Hersteller, nicht nur in der Automobil- oder Textilbranche, nutzen deswegen Technologien, die eine kundenspezifische Anpassung ermöglichen. Die Fertigungsindustrie war schon immer offen für neue Technologie. Von der Big-Data-Analytik über 3D-Druck bis hin zur fortschrittlichen Robotik helfen die wegweisenden Vorteile moderner Technologien den Herstellern, menschliche Eingriffe und mögliche Fehler zu reduzieren, die Anlagenproduktivität zu steigern und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Manufacturing-as-a-Service (MaaS) bzw. Manufacturing on Demand (MoD) ist der aktuelle Trend, der die Fertigungslandschaft verändert – vom großen Abnehmer in der Global-Player-Liga bis hinunter zum hochspezialisierten Handwerksbetrieb im dörflichen Gewerbegebiet. 

Manufacturing-as-a-Service und Manufacturing on Demand ist die gemeinsame Nutzung vernetzter Fertigungsinfrastrukturen zur Produktion von Waren. Mit anderen Worten, Hersteller greifen auf das Internet zurück, um Fertigungsanlagen gemeinsam zu nutzen, Kosten zu senken und bessere Produkte herzustellen. MaaS bzw. MoD war erst durch kostengünstige Cloud-Ressourcen, schnelles Internet und die hochgradige Vernetzung der Industrie-4.0-Ära realisierbar. Wir sehen diese Art der intelligenten Produktion ganz klar im Aufwind in den nächsten Jahren.  

Und mit LASERHUB spielen wir hier ganz vorne mit. Konstrukteure und Einkäufer können auf unserer Plattform ihre CAD-Daten ganz einfach hochladen, um innerhalb kürzester Zeit Einzel- oder Serienteile zu erhalten. Diese Art von Manufacturing-Cloud ermöglicht erstmals eine standortunabhängige Bestellungs- und Fertigungsabwicklung nach dem On-Demand-Prinzip. Wir sehen das transformative Potenzial in der optimalen Auslastung freier Fertigungskapazitäten, ohne zusätzlichen Aufwand für den Besteller. Im Gegenteil, mit nur wenigen Mausklicks erfolgt die Zuordnung eines Auftrags für eine spezielle Art der Metallbearbeitung auf einen geeigneten Bearbeitungsbetrieb mit entsprechender Anlage – und freien Kapazitäten. Mit dieser Form des digitalen Beschaffungs- und Lieferantenmanagements sichern wir unseren Kunden die Supply Chain und verkürzen die Lead-Times auf ein Minimum.