Gastbeitrag des Entgratungs-Experten Markus Lindörfer www.blech-entgratung.de

Nach wie vor gibt es zahlreiche Blechverarbeiter die auf das entgraten von Blechen keinen großen Wert legen. Noch!

Denn immer mehr Kunden fordern heute verrundete Kanten. Weshalb?

  • um Schnittverletzungen an scharfen Kanten auszuschließen
  • das Abplatzen der Oxidschicht und damit der Beschichtung zu verhindern
  • um eine ausreichende Schichtstärke von Lack oder Pulver auf den Ecken zu erreichen und damit entsprechend Korrosionsschutz
  • ansprechende Oberflächen auf Edelstahl und Aluminium zu erzeugen

Doch dies sind nur einige Aspekte. Häufig stehen technische Gründe dahinter. So darf zum Beispiel ein Laborhandschuh nicht beschädigt werden wenn man über eine Kante streift.

Ein anderes Beispiel: Ein namhafter Hersteller von Blechbearbeitungsmaschinen hatte Reklamationen, weil ein Pneumatikschlauch über die Zeit beschädigt wurde. Dieser verlief über eine scharfe Blechkante und nach längerem Betrieb kam es zu Ausfällen. Nach Entgrat-Bemusterungen, die in diesem Fall eigentlich Verrundungs-Bemusterungen heißen müssen wurde entschieden die Kante zu verrunden. Auf der Zeichnung steht nun eine Radiusangabe.

Wenn es um das Thema Oberfläche geht, so kann man auf folierte Bleche zurückgreifen. Allerdings lassen sich beidseitig folierte Bleche nicht lasern ohne die unten auf dem Rost aufliegende Folie zu beschädigen. Folglich verwenden die Blechverarbeiter einseitig foliertes Blech. Handelt es sich aber um ein Bauteil (z.B. eine Tür), das der Kunde auch von hinten zu sehen bekommt, ist es erforderlich auch hier ein entsprechendes Finish aufzubringen.

Alle angesprochenen Punkte lassen sich mit modernen Blechentgratungsmaschinen abdecken!

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